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Godfather of Harlem – Staffel 1

Nach wahren Begebenheiten: «Godfather of Harlem» erzählt die Geschichte des berüchtigten Gangster-Bosses Bumpy Johnson. In den frühen 60ern kehrt er nach zehn Jahren aus der Haft zurück. Das Viertel, das er einst beherrschte, versinkt im Heroinsumpf. Seine eigene Tochter ist drogenabhängig. Da die Strassen von der italienischen Mafia kontrolliert werden, muss Bumpy ein Bündnis mit dem radikalen Prediger Malcolm X schliessen, um die Genovese-Familie zu bekämpfen und um für Ordnung zu sorgen. Für diese Ziele macht sich der sensible und liebevolle Ehemann und Familienvater auch selbst die Hände schmutzig.

Neben dem Konkurrenzkampf der Gangsterbanden beleuchtet «Godfather of Harlem» auch den Rassismus der Zeit. Chris Brancato (Co-Creator von «Narcos») schrieb die packenden Drehbücher, Oscar-Gewinner Forest Whitaker spielt die Hauptrolle und produzierte die Serie.

GODFATHER OF HARLEM (OT)
Drama | R: John Ridley | D: Forest Whitaker,Ilfenesh Hadera, Vincent D’Onofrio, Paul Sorvino | USA 2019 | FSK 18 | 10 Episoden

Ab 17. April als Premiere auf Abruf mit Teleclub Now im Serien-Paket erhältlich.

Handlung

März 1963. Der Gangster-Boss Bumpy Johnson wird aus dem Gefängnis entlassen. In seiner Abwesenheit haben sich die Sitten und Machtverhältnisse in Harlem verändert. Bumpy möchte das wieder rückgängig machen und kooperiert dafür auch mit dem radikalen Prediger Malcom X.

Hauptcharaktere

Forest Whitaker als Ellsworth Raymond «Bumpy» Johnson

Brutaler Old-School-Gangster-Boss mit einer Vorliebe für Rasiermesser. Aber auch ein liebevoller Vater und Ehemann.

Ilfenesh Hadera als Mayme Johnson

Bumpys dominante Ehefrau hat grossen Einfluss auf ihren Mann. Sie tut alles für den Erhalt ihres Status.

Vincent D'Onofrio als Vincent «Chin» Gigante

Ehemaliger Boxer, gläubiger Christ und rassistischer stellvertretender Boss der «Genovese-Familie» von der amerikanischen Cosa Nostra.

Paul Sorvino als Frank Costello

Francesco Castiglia, auch bekannt als Frank Costello war ein italienisch-amerikanischer Mobster der amerikanischen Cosa Nostra und Oberhaupt der Genovese-Familie aus New York City.

DIE GESCHICHTE ÜBER ELLSWORTH «BUMPY» JOHNSON (1906–1968)


Ellsworth Raymond «Bumpy» Johnson war im 20. Jahrhundert ein amerikanischer Gangster in Harlem, New York. Johnson stammte ursprünglich aus Charleston, South Carolina. Während seiner prägenden Jahre zog seine Familie in den Norden nach Harlem. Er erhielt den Namen «Bumpy» aufgrund einer grossen Beule auf seiner Stirn. Johnson war bekannt für seinen «auffälligen» Stil und sein elegantes Aussehen und war zu verschiedenen Zeiten ein Zuhälter, Dieb und Einbrecher. Er war immer bewaffnet und zögerte nicht, auf Gewalt zurückzugreifen, um seine Ziele zu erreichen.

Bis zu seinem 30. Geburtstag hatte Johnson fast die Hälfte seines Lebens im Gefängnis verbracht. Wegen seiner schwierigen und aggressiven Haltung wurde Johnson bis zu seiner Freilassung 1932 in verschiedene Gefängnisse verlegt. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis war er finanziell mittellos und suchte verzweifelt nach einer Beschäftigung.

In den frühen 1930er Jahren wurde Johnson ein Mitarbeiter der Mafiabossin Stephanie St. Clair, die den Zahlenschläger in Harlem dominierte. Er gewann schnell ihr Vertrauen und wurde ihr Haupt-Lieutenant. Johnson und St. Clair versuchten, einen vergeblichen Krieg gegen den New Yorker Mafiaboss Dutch Shultz zu führen. Der Kampf zwischen St. Clair und Johnson gegen Dutch Schultz und andere Fraktionen des organisierten Verbrechens in den frühen 1930er Jahren führte zu über 40 Morden und mehreren Entführungen. Mit der Kontrolle über den Polizeischutz und dem Einfluss im Rathaus dominierten Shultz und seine Verbündeten in der Mafia schliesslich die Harlemer Zahlenschlägereien. Johnson, der zuvor gegen Shultz und die Mafia gekämpft hatte, wurde schliesslich durch das Versprechen gewonnen, dass er die Operationen in Harlem leiten würde, wenn er im Austausch gegen den Schutz durch die Mafia, die damals von Charles «Lucky» Luciano angeführt wurde, die Leitung übernehmen würde. Die Vereinbarung dauerte vier Jahrzehnte.

Trotz seiner Rolle als «harter Kerl» wurde Bumpy Johnson in Harlem bekannt, weil er vielen verarmten Schwarzen in dieser Gemeinde mit Bargeld und Geschenken geholfen hatte. Trotz seiner «Kontrolle» über das organisierte Verbrechen in Harlem ging Johnson häufig ins Gefängnis und wieder heraus. Im Dezember 1965 inszenierte er, frustriert von der Überwachung durch die Polizei, einen Sitzstreik auf einer Polizeistation und weigerte sich, das Gefängnis zu verlassen. Er wurde verhaftet und wegen «Verweigerung des Verlassens einer Polizeistation» angeklagt, aber später von einem Richter freigesprochen. Ellsworth «Bumpy» Johnson starb im Juli 1968 in New York City im Alter von 62 Jahren an einem Herzinfarkt.

CHF 14.90/Mt
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